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Zugtechnik

Die Zugtechnik ist eine Erweiterung der Drücktechnik.

So funktioniert die Zugtechnik.

Um eine Delle "von unten" bearbeiten zu können, ist eine Zugangsmöglichkeit zur Rückseite nötig. Die
vielen Öffnungen in einer Fahrzeugkarosserie machen viele Blechteile für Hebelwerkzeuge zugänglich - aber nicht alle.

Einige Dellen kann man nur "von oben" bearbeiten. Das gilt zum Beispiel für Dachholme oder Bereiche, die rückseitig mit Verstrebungen versteift sind.

In die Mitte der Delle wird ein Zuganker geklebt. Dazu wird ein Schmelzkleber benutzt, der genügend Klebkraft besitzt, um beim Ziehen das Blech zu verformen. Nach kurzer Abkühlung ist der Anker mit Lack und Blech fest verbunden.

Der Zuganker wird mit einem Gleithammer ruckartig von der Delle abgezogen und reißt ab. Der Schmelzkleber und die Zuganker sind exakt einander abgestimmt: Der Anker löst sich bei einer bestimmten Zugkraft vom Kleber und zieht das Blech nach oben.

Der Lack bleibt dabei unbeschädigt. Der Schmelzkleber lässt sich mit etwas Flüssigkeit  leicht vom Lack lösen.

Die Delle ist eine Beule geworden und kann nun von außen weiter bearbeitet werden.

Mit einem Schlagstift und einem Hammer
wird das Blech vorsichtig und punktuell in die Ursprungsform getrieben.

Der Schaden ist behoben.

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